EU-Förderprojekt: Smarte Materialien zur Erhöhung von Resilienz und Effizienz

Das RKW Sachsen ist ein Partner im EU-Projekt MAT4EU. Das Projekt stellt 2 Millionen Euro für insgesamt 46 Vorhaben von KMU zur Verfügung, die sich mit Innovationen im Bereich neuer oder smarter Materialien befassen.

Visual Förderprojekt MAT4EU
Source RKW Sachsen

Rohstoffe und Energie zu teuer? Abhängig von Lieferketten, die immer unsicherer werden? Dann könnte MAT4EU für Ihr Unternehmen interessant sein:

Das Projekt „MAT4EU - Advanced Materials for a Sustainable European Future” (Fortschrittliche Werkstoffe für eine nachhaltige europäische Zukunft) wurde im Oktober 2025 offiziell gestartet. Mit der EUROCLUSTERS-Initiative, die 42 Millionen Euro mobilisiert, darunter über 30 Millionen Euro an direkter Unterstützung für KMU durch bevorstehende offene Ausschreibungen, ist MAT4EU bereit, ein kohärentes, kooperatives Ökosystem für fortgeschrittene Werkstoffe in ganz Europa aufzubauen, indem es die Stärken mehrerer regionaler Cluster und bestehender Netzwerke und Initiativen nutzt.

In den nächsten drei Jahren wird MAT4EU die wichtigsten Akteure, Herausforderungen und Prioritäten innerhalb des Ökosystems identifizieren, die mit den Prioritäten der EU im Bereich der fortgeschrittenen Werkstoffe in Einklang stehen. Es wird das Ökosystem strukturieren, indem es die Vernetzung, das Lernen zwischen Clustern und Matchmaking-Veranstaltungen fördert. Durch die Bereitstellung von finanzieller Unterstützung, Internationalisierung, Vernetzung und Schulungen wird das Projekt v. a. KMU dabei helfen, innovative Lösungen im Bereich der fortgeschrittenen Werkstoffe zu entwickeln, die Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ihrer Wertschöpfungskette zu verbessern und modernste digitale Technologien einzuführen. 

Letztendlich wird diese Initiative Investitionen von KMU sowie die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit europäischer KMU auf dem globalen Markt fördern.
MAT4EU wird von POLYMERIS (Frankreich) koordiniert und bringt sechs Partner aus verschiedenen Ländern zusammen, wobei die Stärken folgender Partner gebündelt werden:

  • Cluster für fortschrittliche Werkstoffe Katalonien (Spanien)
  • Industriecluster Tool Valley Bydgoszcz (Polen)
  • LINPRA – Litauischer Kunststoffcluster (Litauen)
  • Plast Center Danmark (Dänemark)
  • RKW Sachsen (Deutschland)

(Förderung) Für wen?
KMU, die Produkt- oder Prozessinnovationen einführen zu smarten Materialien (z. B. Polymere, Komposite, Metalle, Keramiken) und digitalen Prozessen in den Sektoren:

  • Mobilität
  • Luft- und Raumfahrt/Verteidigung
  • Bauwesen
  • Agrar & Lebensmittel
  • Erneuerbare Energien
  • Gesundheit​

Was wird gefördert?

  • Produktinnovationen zur Unterstützung strategischer Autonomie
  • Grüne und digitale Transformation meistern
  • Plus: Support durch den RKW Sachsen bei Projektentwicklung, Internationalisierung, Netzwerken (DE, FR, ES, PL, DK, LIT) und Schulungen​

Was ist zu tun? 

KMU, die an einer Teilnahme in dem Programm interessiert sind, registrieren sich bis Ende Februar 2026 bei RKW Sachsen. Sie erhalten dann ausführliche Informationen zur Bewerbung. Konkrete Einreichungen sind ab Mai 2026 möglich. Nur registrierte KMU können sich bewerben.