6. Mitteldeutsche Warenbörse stärkt regionale Ernährungswirtschaft
Zur Stunde startet in Schkeuditz die 6. Mitteldeutsche Warenbörse. Über 130 Unternehmen der Lebensmittel- und Ernährungswirtschaft aus Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsentieren sich rund 240 angemeldeten Fachbesuchern und Branchenvertretern.
Diese kommen aus dem Lebensmitteleinzel- und Großhandel, der Gemeinschaftsverpflegung, dem Sozial- und Gesundheitswesen sowie aus Hotellerie und Gastronomie. Die etablierte Plattform im kompakten Eintages-Format bietet den Unternehmen die Gelegenheit, sich über aktuelle Sortimente und Produktneuheiten der mittelständischen Ernährungswirtschaft zu informieren, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende Kooperationen zu vertiefen. Gleichzeitig ist die Veranstaltung auch ein Spiegelbild der Branche und ihrer Herausforderungen. Wegen der anhaltenden Preissensibilität der Verbraucher und der starken Marktmacht des Lebensmittelhandels geht es für die Aussteller auch um Fragen zur Weiterentwicklung von Produkten, Strukturen, bestehender Absatzkanäle und regionaler Wertschöpfungsketten - vom Feld oder Stall bis zum Teller.
Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch freut sich über die gute Beteiligung sächsischer Unternehmen der Ernährungswirtschaft an der 6. Mitteldeutschen Warenbörse: „Mit 53 Ausstellern aus dem Freistaat nehmen mehr als an den zwei vorausgegangenen Ausgaben teil. Das zeigt, dass die Mitteldeutsche Warenbörse für die Unternehmen eine wichtige Plattform zur Erschließung neuer Absatzmärkte sowie zum Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen ist. Damit werden auch neue regionale Wertschöpfungsketten initiiert, die für die beteiligten Wirtschaftspartner u. a. aus der Land- und Ernährungswirtschaft in den aktuell nicht einfachen Zeiten verlässliche Einkommensperspektiven bieten. Wir werden deshalb solch erfolgreiche Maßnahmen zur Stärkung unserer Unternehmen in der Land- und Ernährungswirtschaft weiterhin unterstützen.“
WFS-Geschäftsführer Thomas Horn ergänzt: „Die starke Beteiligung der sächsischen Unternehmen an der Mitteldeutschen Warenbörse zeigt, dass sie die Veranstaltung als optimale Vernetzungsplattform sowohl für etablierte Markenartikler als auch Neueinsteiger mit regionalen Spezialitäten sehen. Die Leistungsfähigkeit der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft hat sich seit jeher durch eine konsequente Orientierung an den Kundenwünschen und Zielgruppen ausgezeichnet. Sächsische Produzenten können Massenmarkt und Nische – von klassischen Produkten bis hin zu neuen Trends wie Algen, Tofu oder fermentierte Lebensmittel. Dabei stärken regionale Angebote und Produkte nicht nur regionale Wertschöpfungsketten, sondern fördern lokale Wirtschaftskreisläufe, schaffen Arbeitsplätze und helfen dem Handel, mehr Regionalität ins Regal zu bringen.“
Mitteldeutsche Warenbörse
Seit 2013 wird die Mitteldeutsche Warenbörse von den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Erfolg durchgeführt. Seit 2017 beteiligt sich Niedersachsen und seit 2022 ist Brandenburg ebenfalls bei der alle zwei Jahre stattfindenden Warenbörse dabei.
Für Sachsen organisiert die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) die Beteiligung an der Veranstaltung.